Neue Grundrisse ohne Nassarbeit und ohne lange Trockenzeiten.
Trockenbau heißt: Es wird gebaut, ohne dass Feuchtigkeit ins Haus kommt. Ständerwerk aufstellen, beplanken, verspachteln – fertig. Keine Trockenzeiten, wenig Schmutz, und rückbaubar, wenn sich die Nutzung eines Raums später wieder ändert.
Wir setzen Trockenbau vor allem dort ein, wo er zum Holzbau gehört: beim Dachgeschossausbau, bei Dachschrägen und überall dort, wo aus einem großen Raum mehrere werden sollen.
Eine leichte Trennwand kann besser dämmen als eine schwere gemauerte – wenn der Aufbau stimmt. Entscheidend sind die Entkopplung der beiden Beplankungsseiten, eine ausreichend gefüllte Hohlraumdämmung und der Randanschluss.
Häufigster Fehler ist nicht das Material, sondern die Schallbrücke: eine durchgehende Schraube, ein vergessenes Dichtband, eine Steckdose, die beide Seiten verbindet. Solche Details entscheiden darüber, ob man nebenan das Gespräch hört.
Gipskarton ist der Standard: günstig, schnell verarbeitet und in Varianten für Feuchträume und erhöhten Brandschutz verfügbar. Die Oberfläche wird verspachtelt und anschließend gestrichen oder tapeziert.
Holzwerkstoffplatten nimmt man, wo die Fläche tragen soll – etwa für Hängeschränke – oder wo eine sichtbare Holzoberfläche gewünscht ist. In der Praxis werden beide oft kombiniert.
Tragende Wände lassen sich damit nicht ersetzen. Wer eine Wand herausnehmen will, braucht zuerst die statische Klärung und danach eine tragende Lösung – ein Unterzug etwa – bevor Trockenbau überhaupt in Frage kommt.
Auch bei stark beanspruchten Flächen und in Feuchtbereichen gibt es Anforderungen an Platten und Aufbau. Wir sagen Ihnen vorab, was in Ihrem Fall geht.
Nicht jede Platte kann überall verbaut werden. In Bädern und Küchen kommen imprägnierte Platten zum Einsatz, im direkten Spritzwasserbereich zusätzlich eine Abdichtung unter den Fliesen. Wird das weggelassen, zeigt sich der Fehler erst nach Jahren – dann aber gründlich.
Beim Brandschutz erreichen Trockenbauwände definierte Feuerwiderstandsklassen über Plattentyp, Lagenanzahl und Beschaffenheit des Ständerwerks. Was gefordert ist, hängt an der Nutzung des Raums und der Gebäudeklasse – wir klären das, bevor die Wand steht.
Ja, mit der passenden Vorbereitung. Wo Lasten hängen sollen, setzen wir Traversen oder eine tragende Beplankung ein – das muss vor dem Schließen der Wand feststehen.
Deutlich schneller als gemauert, weil Trockenzeiten entfallen. Der Umfang entscheidet – Spachteln und Trocknen der Fugen braucht dennoch seine Zeit.
Ja, das ist einer der Vorteile. Nichttragende Wände lassen sich mit überschaubarem Aufwand zurückbauen.
Das Verspachteln gehört dazu. Beim Anstrich sprechen wir ab, ob Sie ihn selbst übernehmen oder wir das mit organisieren.
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