Passend zum Haus, passend zum Grundstück, passend zum Auto.
Ein Carport ist schnell gekauft und ebenso schnell zu klein, zu wackelig oder optisch ein Fremdkörper. Maßgefertigt kostet er mehr als der Bausatz – dafür passt er zum Haus, zur Grundstücksgrenze und zu dem, was tatsächlich darunter stehen soll.
Wir planen und bauen Carports in Holzrahmen- und Ständerbauweise, einschließlich Fundament und Dach.
Die Stellplatzmaße allein reichen nicht. Zwischen Stütze und Fahrzeug muss man aussteigen können, die Tür braucht Schwenkraum, und über der Front will man beim Einparken Luft haben.
Dazu kommt, was sonst noch darunter soll: Fahrräder, Mülltonnen, Anhänger, Brennholz. Wer das vorher benennt, spart sich den Anbau zwei Jahre später. Und wer eine Wallbox plant, sollte die Leitung gleich mit einplanen.
Punktfundamente aus Beton mit Pfostenträgern. Das Holz steht dadurch nicht im Erdreich und bleibt trocken – der wichtigste Punkt für die Lebensdauer.
Stützen und Riegel aus Konstruktionsvollholz oder Brettschichtholz, ausgesteift gegen Windlasten.
Pfetten und Sparren – je nach Dachform als Flach-, Pult- oder Satteldach.
Abdichtung beim Flachdach, Ziegel oder Blech beim geneigten Dach. Das macht unsere Dachdeckerseite.
Ein Carportdach bekommt dieselbe Witterung ab wie ein Hausdach, wird aber oft nebenbei behandelt. Undichte Flachdächer und ungelöste Entwässerung sind die häufigsten Mängel an Fertiglösungen.
Weil bei uns die Dachdeckerei im selben Betrieb sitzt, wird die Eindeckung genauso geplant wie am Haus – einschließlich Entwässerung und Anschluss an die vorhandene Situation.
Ein Carport sammelt auf wenigen Quadratmetern erhebliche Wassermengen. Wohin die laufen, sollte geplant sein: Rinne und Fallrohr an eine vorhandene Leitung, in eine Zisterne oder auf eine Versickerungsfläche. Viele Kommunen verlangen ohnehin einen Nachweis, wenn versiegelt wird.
Beim Untergrund darunter gilt dasselbe: Rasengittersteine, Schotterrasen oder Drainpflaster lassen Wasser durch und halten die Fläche gleichzeitig befahrbar. Eine vollflächig betonierte Fläche ist selten nötig und in manchen Satzungen sogar unzulässig.
Das richtet sich nach Größe, Höhe und Abstand zur Grenze und ist in der Landesbauordnung geregelt. Kleinere Carports sind in NRW häufig verfahrensfrei – verlassen sollte man sich darauf nicht, die Kommune gibt Auskunft.
Für das Tragwerk Konstruktionsvollholz oder Brettschichtholz, für sichtbare Verkleidungen je nach Wunsch Lärche oder Douglasie.
Oft ja, unter Auflagen. Grenzbebauung ist ein Punkt, den Sie vorab mit der Kommune klären sollten – wir richten die Planung danach aus.
Wenn er von vornherein darauf ausgelegt ist, ja. Sagen Sie es bei der Planung, dann bleibt die Konstruktion anschlussfähig.
Rufen Sie an unter 05221 – 950 4004, Montag bis Freitag von 7:30 bis 16:00 Uhr. Oder schildern Sie Ihr Anliegen online – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.