Zimmererarbeiten

Holzrahmenbau – vorgefertigt, gedämmt, schnell montiert

Die Wand entsteht in der Halle und steht an einem Tag.

Beim Holzrahmenbau trägt ein Ständerwerk aus Konstruktionsvollholz die Lasten, die Beplankung steift die Wand aus, und der Raum dazwischen ist bereits die Dämmebene. Konstruktion und Dämmung fallen also zusammen – deshalb erreichen diese Wände bei geringer Dicke sehr gute Werte.

Wir bauen in dieser Weise Anbauten, Carports und komplette Wohnhäuser – für Bauherren in Herford, Bielefeld und Ostwestfalen-Lippe.

Was für die Bauweise spricht

  • Kurze Bauzeit, weil Elemente vorgefertigt und montiert statt vor Ort errichtet werden
  • Hohe Dämmwerte bei schlanker Wand – mehr Innenfläche bei gleicher Außenkante
  • Kaum Baufeuchte, dadurch keine langen Trockenzeiten
  • Nachwachsender Baustoff mit gebundenem Kohlenstoff
  • Installationsebene lässt sich sauber in die Konstruktion einplanen

Wo Holzrahmenbau seine Stärke ausspielt

Am deutlichsten beim Anbau: Der Bestand wird kaum belastet, das Gewicht ist gering, und die Bauzeit vor Ort bleibt kurz – ein Vorteil, wenn nebenan weiter gewohnt wird.

Beim Carport ist die Bauweise ohnehin der Normalfall. Und beim Wohnhaus lohnt sie sich überall dort, wo schnell und mit hohem Dämmstandard gebaut werden soll.

Der Wandaufbau von innen nach außen

01

Innenbeplankung

Gipskarton oder Holzwerkstoff, je nach Anforderung an Brandschutz und Oberfläche.

02

Installationsebene

Eine vorgesetzte Lattung nimmt Leitungen auf, ohne die luftdichte Ebene zu durchstoßen.

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Luftdichte Ebene

Sie verhindert, dass feuchte Raumluft in die Dämmung wandert – die entscheidende Schicht für die Dauerhaftigkeit der Wand.

04

Ständerwerk mit Dämmung

Das Tragwerk und die Dämmung liegen in derselben Ebene.

05

Aussteifung und Fassade

Beplankung, Hinterlüftung und darauf die Fassade – zum Beispiel eine Holzschalung.

Vorfertigung heißt Planung vorziehen

Der Zeitgewinn auf der Baustelle wird dadurch erkauft, dass vorher mehr entschieden sein muss. Fenster- und Türöffnungen, Leitungsführung und Anschlusspunkte liegen fest, bevor das erste Element gebaut wird.

Das ist kein Nachteil, verlangt aber eine belastbare Planung. Spätere Änderungen sind aufwendiger als bei einer gemauerten Wand.

Holzrahmen, Holztafel oder Massivholz?

Die Begriffe werden oft vermischt. Beim Holzrahmenbau entsteht das Ständerwerk auf der Baustelle oder in Teilen vorgefertigt, beplankt wird anschließend. Der Holztafelbau geht einen Schritt weiter: Ganze Wandtafeln inklusive Dämmung, Beplankung und teilweise Fenstern kommen fertig auf die Baustelle.

Der Massivholzbau arbeitet dagegen ohne Ständerwerk mit flächigen Bauteilen aus verleimten Brettlagen. Er ist teurer, bringt aber viel Masse ins Gebäude – gut für Schallschutz und sommerlichen Wärmeschutz. Welche Bauweise passt, hängt am Budget, an der Bauzeit und an den Anforderungen.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zum Holzrahmenbau

Hält ein Holzhaus so lange wie ein gemauertes?

Ja, sofern konstruktiver Holzschutz und Feuchteschutz stimmen. Fachwerkhäuser stehen seit Jahrhunderten – entscheidend ist, dass Holz trocken bleibt und abtrocknen kann.

Holzbau erfüllt die Anforderungen über den Wandaufbau, insbesondere über die Beplankung. Was in Ihrem Fall nötig ist, ergibt sich aus der Gebäudeklasse.

Ob eine zusätzliche Ebene möglich ist, hängt am Bestand und muss statisch geprüft werden. Sprechen Sie uns darauf an, dann sehen wir es uns gemeinsam an.

Wir. Dachdeckerei und Zimmerei sind derselbe Betrieb – Tragwerk und Eindeckung kommen aus einer Hand.

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